Urea als Feuchtigkeitsbewahrer

Urea gilt als das Wundermittel schlechthin bei trockener, rissiger Haut. Zwar deutet noch heute der Name Urea (lat. für Harnstoff) auf die ursprüngliche „Quelle“ dieses Wirkstoffes hin, jedoch wurde schon 1828 ein Verfahren entwickelt, mit dem Urea synthetisch hergestellt werden kann. Heutzutage hat die in Kosmetikprodukten verwendete Urea rein garnichts mehr mit Urin zu tun.


Was nur die wenigsten wissen: Nicht nur Urin, auch Schweiß und damit (zumindest gesunde) Haut enthalten Urea, welche als natürlicher Feuchthaltefaktor (Natural Moisturizing Factor = NMF) fungiert. Als solcher „zieht" sie Feuchtigkeit aus der Luft und speichert sie auf der Haut. Außerdem regt sie die Vernetzung der Hautzellen untereinander an, so dass die Haut Feuchtigkeit länger speichern kann und damit der Feuchtigkeitsverlust verringert wird. Produziert die Haut selbst zu wenig Urea, so reduziert dies ihre Wasserbindungsfähigkeit und sie kann mit Trockenheit, Jucken und Schuppen reagieren. Dann sollte ihr dieser wichtige Baustein in Form von Kosmetikprodukten von außen zugeführt werden.

Urea findet man in folgenden Déesse Kosmetik Produkten: